Klavierklänge durchfluten die fast leeren Zimmer.
Im Esszimmer nur ein Sofa und ein mickriger, lächerlich aussehender Ersatznachttisch, statt dem großen Tisch mit der bunten, mit Muffins bedruckten Tischdecke. Statt im Kühlschrank, türmt sich das Festmahl für die Fliegen, bestehend aus zimmerwarmen rohen Hähnchenbrustfillets und verschieden (eigentlich) gefrorenen Gemüsesorten, in der Küchenvitrine.
Die Aufbackbrezeln sind nur noch ein schwitzender, vor Hefe aufgepumpter Teigklumpen, die Plastikfolie aufgebläht, wie der hässlichste, flugunfähigste Ballon, der je von Menschen gesichtet wurde.
Auf dem Esszimmernachttisch steht die lächerlich provisorische Anlage, bestehend aus Laptop, zwei Boxen, die bei der kleinsten Berührung den dramatischen Tod des Schwans sterben, und Spottify.
Ich sitze auf dem Boden des Zimmers, das vor ein paar Stunden noch eine meiner besten Freundinnen bewohnt hat. Allein gelassen, verloren und einsam. Mir die Lunge aus dem leib rauchend sitze ich da und genieße die von Trauer handelnden Lieder, deren melancholische Klaviermelodien bei dieser Lautstärke wohl schon durch das ganze Haus schallen dürften, doch hier stört das zum Glück niemanden.
Sie hat sich einen guten Tag ausgesucht um zu gehen, nur keine gute Zeit um weg zu sein.
Der ganze Tag ist wie in Watte gepackt und der Abschied war schwer, aber zum Glück relativ unemotional.
Das liegt zum einen an meinem noch gut vorhandenen Restalkohol vom gestrigen Tag, desweiteren an meiner Übermüdung und zuletzt daran, dass meine sensorischen und emotionalen Grenzen ebenfalls am Tag zuvor auf die Spitze gereizt wurden. Es ist unglaublich schwer sich gegeen seine Instinkte zu wehren, vor Allem, wenn sie bis jetzt in jeder Situation richtig gehandelt hätten.
Nicht zuletzt sehe ich mir durch den Nebel aus Zigarettenrauch einen Liebesfilm, bestehend aus verschiedenen Liebesszenarien, an, bei dem es um auseinander gehende Liebe, neuer Liebe und unmögliche Liebe geht, während ich weiter Zigarette vernichte, als würde mein Leben davon abhängen und in die türkise Fleeceflauschdecke weine, die sie hier gelassen hat.
Ich würde ja gerne sagen, dass ich wegen ihr so emotional aufgewühlt bin, aber es geht um Ihn. Es geht immer um Ihn. Und ein Teil von mir wünscht sich, dass es auch immer um Ihn gehen wird.
Sonntag, 29. September 2013
Dienstag, 17. September 2013
Stoffsammlung vom Anfang bis Mitte des Jahres
Reflektion.
Umgeben von Wasser.
Eingehüllt, die Ohren mit Wasser vollgelaufen, bis die letzte Luftblase sich ihren Weg durch die Wassermoleküle an die Oberfläche bahnt und zerplatzt.
Nur ich. Ich mit mir. Die einzigen Geräusche sind mein Atmen und mein Herzschlag. So komme ich an mich heran. Jede Art von äußerlichem Input abschalten, sodass mein Gehirn nur mit mir und meinem Körper zutun hat und sich nicht mit unwichtigen Nebengeräuschen oder anderen Menschen ablenken kann.
Nur ich. Nackt auf dem Boden der Tatsachen. Unverblümt. PENIS.
Vielleicht fühle ich mich deswegen im Wasser so wohl. Weil es die einzige Möglichkeit für mich ist, an mich selbst heran zu kommen.
Ich merke, wie bei manchen Gedankengängen mein Herz schneller schlägt. Ich bin aufgeregt, weil mein Denken in neue Richtungen geht. Ungewohnt.
Nicht zugänglich.
Ein Freund einer Freundin ist zu Besuch. Ich mag ihn. Er ist nett und symphatisch.
Wir sitzen am Tisch. Jeder hat Spaß und etwas zu erzählen.
Ich nicht. Ich sitze auf dem Sofa, mitten in der Runde und fühle mich unwohl. Warum? Weil ich nichts zu erzählen habe. Mein Kopf ist wie leergefegt. Also lasse ich es. Fühle mich schlecht.
Es fängt an mich zu erdrücken. Ich muss den Raum verlassen. Sitze nun viel zu lange auf dem Klo und starre die Wand an. Aber es könnte jemand kommen, der ebenfalls seine Notdurft verrichten muss. Also ziehe ich um ins Bad. Stehe vor dem Spiegel. Sehe mich an. Den unzufriedenen, unglücklichen, aber gutaussehenden Mann, der von außen so einfach und interessant wirkt, aber von innen ein Schlachtfeld aus verstümmelten Gefühlen und Gedanken ist. Umzäunt mit Maschendrahtzaun, sodass niemand das Schaubild verändern kann. Nicht einmal ich selbst. Der alles hat, was ihn glücklich machen könnte, doch mit sich selbst unglücklich ist.
Ich denke nach. Ich brauche eine Beschäftigung, um nicht zurück in meine persönliche Hölle zu müssen. Ich dusche. Setze mich in die Sitzwanne und stelle den Duschkopf nach unten, sodass ich vom viel zu warmen Regenschauer umhüllt werde. Genau wie im Film. Dramatisch. Gut. Genau das brauche ich gerade.
Ich sitze da und umschließe mit den Armen meine Beine. Höre dem Regen zu. Höre die anderen, gut gelaunt, im Esszimmer sitzen.
Es überfällt mich. Ich sitze nicht mit da. Ich bin nicht gut gelaunt. Ich rede nicht. Ich lache nicht. Ich gehöre nicht dazu. Mache mich selbst zum Außenseiter, der ich immer war, aber kann nichts dagegen tun.
Ich schluchze, ich weine. Meinen ganzen Körper durchzuckt das Wimmern meines traurigen Selbst. Es hört nicht auf. Niemals. Ich höre sie immernoch. Es macht mich wahnsinnig. Ich decke meine Ohren mit der hohlen Hand ab, lasse den Regen darauf prasseln und bin nun allein. Allein.
Allein.
Einsam.
Und es hört immernoch nicht auf.
Als könnte nichts helfen. Als könnte mich nichts beruhigen. Der Stein ist ins Rollen gebracht und hält nicht an. Tief Luft holen. Ein. Aus. Besser. Nein, schlechter. Ich brauche es. Warum sollte ich mich beruhigen? Es tut gut, endlich einmal nach außen zu tragen, was in mir vorgeht.
Er kommt. Fragt ob er mit rein dürfe.
Nein, darf er nicht. Aber ja, soll er. "Nein, ich will allein sein."
Ich könnte sein Gesicht nicht ertragen, wenn er mich als Häufchen Elend in der Dusche sitzen sieht. Er müsste vermutlich sogar lachen, da es so lächerlich filmreif aussieht, sodass sogar ich selbst lachen müsste, wenn ich mich so sehen würde.
Ich bleibe sitzen. Er geht. Ich fahre mit den Händen in meinen Nacken. Es überkommt mich wieder. Ich will mir die Haut vom Körper reißen und endlich offenbaren, was wirklich in mir steckt. Was ich sein kann. Wie ich glänzen könnte. Ich will im Mittelpunkt stehen. Beliebt und gemocht sein. Symphatisch auf fremde Leute wirken, sodass sie sich mit mir anfreunden wollen. Dass man einfach mit mir befreundet sein will. Aber mein Geist hält mich davor ab. Verwandelt meinen Körper in ein Gefängnis aus Fleisch und Knochen.
Sie kommt. Fragt mich, ob alles in Ordnung sei. Ich sage ja. Lüge. Aber etwas anderes würde nichts ändern. Sie weiß, dass nichts in Ordnung ist.
Ich gehe aus der Dusche. Er muss noch duschen.
Stehe wieder vor dem Spiegel. Sehe mich an. Meine blutunterlaufenen, aufgequollenen, braunen Augen, mein rot angelaufenes Gesicht. Ich will nicht raus. Ich habe Angst.
Aber ich muss durchgehen. Muss an ihnen vorbei. Warte sogar ab, bis es weniger sind. Ich merke, dass sie auf die Toilette geht und ich ergreife die Chance, gehe durch die Küche ins Esszimmer. Ihr "Freund" sitzt mit dem Rücken zu mir. Gut. Gegenüber sitzt er. Sieht nicht hoch. Gut. Ich bin so lächerlich.
Ich gehe den kürzesten Weg, den ich gehen kann, an ihnen vorbei, durch die Tür und stehe im Flur. Er tut mir leid. Er weiß nicht, wie er mit mir umgehen soll. Ich würde ihm so gerne helfen, aber ich weiß selbst nicht einmal, wie ich damit umgehen soll.
Zigaretten. Mist. Sind noch im Esszimmer auf dem Tisch. Mitten im Raum. Der schlechteste Ort, für etwas, das ich noch holen muss, überhaupt.
"Wo ist er?" Sie fragt nach mir. Nein. Nein. Nein.
"Weg." sagt er. Nein. Nein. Nein.
Sie läuft zur Tür, ich von der Tür weg. Ins Wohnzimmer. Will gerade die Tür zu machen. Ich höre, wie die Esszimmertür sich öffnet. Egal. Bleibt sie eben offen. Ich gehe durchs Wohnzimmer in den Zwischenraum. Kurz bevor ich ihn erreiche, öffnet sie die Wohnzimmertür. Zum Glück ist es dunkel. Sie sieht mich nicht. Ich bin im Zwischenraum. Sie macht das Licht an. Ruft mich. Scheiße.
Ich gehe zu ihr. Sie sieht mich. Meine verhäulten Augen, mein rotes Gesicht. Sie kommt her und umarmt mich. Ich fange wieder an zu weinen. Sie redet mit mir. Aber niemand versteht wirklich mein Problem. Weil ich es selbst nicht so recht verstehe. Oder es einfach nicht in die dafür passenden Worte packen kann.
Ich bin nicht zugänglich für mich selbst.
Stalking.
Du siehst ihn. Im ersten Moment ist es, als würde dein Herz in Flammen aufgehen und in viele kleine, brennende Teilchen explodieren. Dann siehst du den anderen. Schlagartig verwandeln sich die lodernden Flammen in viele spitze Eiszapfen, die sich in alle Richtungen in dein Fleisch bohren.
Oft warst du in der Nähe von Plätzen, an denen ihr wart, nur um von einer kleinen Entfernung hin zu sehen, ob er da ist und falls ja, war die Entfernung nie groß genug, als dass er dich nicht hätte sehen können.
Es sind physische Schmerzen, wenn du ihn siehst und doch kannst du es nicht lassen. Es ist, als würdest du nach der Trennung zum Masochisten mutieren.
Du stalkst fast täglich seine Profile in sämtlichen Dating-Foren, um zu sehen, was er macht, ober schon einen neuen Kerl hat, ob er auch auf deinem Profil war, oder ob das Spiel der Verzweiflung nur du allein spielst. Meistens ist das genau so. Und doch lässt du es nicht.
Du würdest ihn so gerne beschreiben, wie ein weißes Stück Papier, nur um ihn wieder zurück nehmen zu können.
Aber das Blatt ist schon beschrieben. Von Kugelschreibern in allen möglichen Farben und meistens mit hässlicher Handschrift.
Umgeben von Wasser.
Eingehüllt, die Ohren mit Wasser vollgelaufen, bis die letzte Luftblase sich ihren Weg durch die Wassermoleküle an die Oberfläche bahnt und zerplatzt.
Nur ich. Ich mit mir. Die einzigen Geräusche sind mein Atmen und mein Herzschlag. So komme ich an mich heran. Jede Art von äußerlichem Input abschalten, sodass mein Gehirn nur mit mir und meinem Körper zutun hat und sich nicht mit unwichtigen Nebengeräuschen oder anderen Menschen ablenken kann.
Nur ich. Nackt auf dem Boden der Tatsachen. Unverblümt. PENIS.
Vielleicht fühle ich mich deswegen im Wasser so wohl. Weil es die einzige Möglichkeit für mich ist, an mich selbst heran zu kommen.
Ich merke, wie bei manchen Gedankengängen mein Herz schneller schlägt. Ich bin aufgeregt, weil mein Denken in neue Richtungen geht. Ungewohnt.
Nicht zugänglich.
Ein Freund einer Freundin ist zu Besuch. Ich mag ihn. Er ist nett und symphatisch.
Wir sitzen am Tisch. Jeder hat Spaß und etwas zu erzählen.
Ich nicht. Ich sitze auf dem Sofa, mitten in der Runde und fühle mich unwohl. Warum? Weil ich nichts zu erzählen habe. Mein Kopf ist wie leergefegt. Also lasse ich es. Fühle mich schlecht.
Es fängt an mich zu erdrücken. Ich muss den Raum verlassen. Sitze nun viel zu lange auf dem Klo und starre die Wand an. Aber es könnte jemand kommen, der ebenfalls seine Notdurft verrichten muss. Also ziehe ich um ins Bad. Stehe vor dem Spiegel. Sehe mich an. Den unzufriedenen, unglücklichen, aber gutaussehenden Mann, der von außen so einfach und interessant wirkt, aber von innen ein Schlachtfeld aus verstümmelten Gefühlen und Gedanken ist. Umzäunt mit Maschendrahtzaun, sodass niemand das Schaubild verändern kann. Nicht einmal ich selbst. Der alles hat, was ihn glücklich machen könnte, doch mit sich selbst unglücklich ist.
Ich denke nach. Ich brauche eine Beschäftigung, um nicht zurück in meine persönliche Hölle zu müssen. Ich dusche. Setze mich in die Sitzwanne und stelle den Duschkopf nach unten, sodass ich vom viel zu warmen Regenschauer umhüllt werde. Genau wie im Film. Dramatisch. Gut. Genau das brauche ich gerade.
Ich sitze da und umschließe mit den Armen meine Beine. Höre dem Regen zu. Höre die anderen, gut gelaunt, im Esszimmer sitzen.
Es überfällt mich. Ich sitze nicht mit da. Ich bin nicht gut gelaunt. Ich rede nicht. Ich lache nicht. Ich gehöre nicht dazu. Mache mich selbst zum Außenseiter, der ich immer war, aber kann nichts dagegen tun.
Ich schluchze, ich weine. Meinen ganzen Körper durchzuckt das Wimmern meines traurigen Selbst. Es hört nicht auf. Niemals. Ich höre sie immernoch. Es macht mich wahnsinnig. Ich decke meine Ohren mit der hohlen Hand ab, lasse den Regen darauf prasseln und bin nun allein. Allein.
Allein.
Einsam.
Und es hört immernoch nicht auf.
Als könnte nichts helfen. Als könnte mich nichts beruhigen. Der Stein ist ins Rollen gebracht und hält nicht an. Tief Luft holen. Ein. Aus. Besser. Nein, schlechter. Ich brauche es. Warum sollte ich mich beruhigen? Es tut gut, endlich einmal nach außen zu tragen, was in mir vorgeht.
Er kommt. Fragt ob er mit rein dürfe.
Nein, darf er nicht. Aber ja, soll er. "Nein, ich will allein sein."
Ich könnte sein Gesicht nicht ertragen, wenn er mich als Häufchen Elend in der Dusche sitzen sieht. Er müsste vermutlich sogar lachen, da es so lächerlich filmreif aussieht, sodass sogar ich selbst lachen müsste, wenn ich mich so sehen würde.
Ich bleibe sitzen. Er geht. Ich fahre mit den Händen in meinen Nacken. Es überkommt mich wieder. Ich will mir die Haut vom Körper reißen und endlich offenbaren, was wirklich in mir steckt. Was ich sein kann. Wie ich glänzen könnte. Ich will im Mittelpunkt stehen. Beliebt und gemocht sein. Symphatisch auf fremde Leute wirken, sodass sie sich mit mir anfreunden wollen. Dass man einfach mit mir befreundet sein will. Aber mein Geist hält mich davor ab. Verwandelt meinen Körper in ein Gefängnis aus Fleisch und Knochen.
Sie kommt. Fragt mich, ob alles in Ordnung sei. Ich sage ja. Lüge. Aber etwas anderes würde nichts ändern. Sie weiß, dass nichts in Ordnung ist.
Ich gehe aus der Dusche. Er muss noch duschen.
Stehe wieder vor dem Spiegel. Sehe mich an. Meine blutunterlaufenen, aufgequollenen, braunen Augen, mein rot angelaufenes Gesicht. Ich will nicht raus. Ich habe Angst.
Aber ich muss durchgehen. Muss an ihnen vorbei. Warte sogar ab, bis es weniger sind. Ich merke, dass sie auf die Toilette geht und ich ergreife die Chance, gehe durch die Küche ins Esszimmer. Ihr "Freund" sitzt mit dem Rücken zu mir. Gut. Gegenüber sitzt er. Sieht nicht hoch. Gut. Ich bin so lächerlich.
Ich gehe den kürzesten Weg, den ich gehen kann, an ihnen vorbei, durch die Tür und stehe im Flur. Er tut mir leid. Er weiß nicht, wie er mit mir umgehen soll. Ich würde ihm so gerne helfen, aber ich weiß selbst nicht einmal, wie ich damit umgehen soll.
Zigaretten. Mist. Sind noch im Esszimmer auf dem Tisch. Mitten im Raum. Der schlechteste Ort, für etwas, das ich noch holen muss, überhaupt.
"Wo ist er?" Sie fragt nach mir. Nein. Nein. Nein.
"Weg." sagt er. Nein. Nein. Nein.
Sie läuft zur Tür, ich von der Tür weg. Ins Wohnzimmer. Will gerade die Tür zu machen. Ich höre, wie die Esszimmertür sich öffnet. Egal. Bleibt sie eben offen. Ich gehe durchs Wohnzimmer in den Zwischenraum. Kurz bevor ich ihn erreiche, öffnet sie die Wohnzimmertür. Zum Glück ist es dunkel. Sie sieht mich nicht. Ich bin im Zwischenraum. Sie macht das Licht an. Ruft mich. Scheiße.
Ich gehe zu ihr. Sie sieht mich. Meine verhäulten Augen, mein rotes Gesicht. Sie kommt her und umarmt mich. Ich fange wieder an zu weinen. Sie redet mit mir. Aber niemand versteht wirklich mein Problem. Weil ich es selbst nicht so recht verstehe. Oder es einfach nicht in die dafür passenden Worte packen kann.
Ich bin nicht zugänglich für mich selbst.
Stalking.
Du siehst ihn. Im ersten Moment ist es, als würde dein Herz in Flammen aufgehen und in viele kleine, brennende Teilchen explodieren. Dann siehst du den anderen. Schlagartig verwandeln sich die lodernden Flammen in viele spitze Eiszapfen, die sich in alle Richtungen in dein Fleisch bohren.
Oft warst du in der Nähe von Plätzen, an denen ihr wart, nur um von einer kleinen Entfernung hin zu sehen, ob er da ist und falls ja, war die Entfernung nie groß genug, als dass er dich nicht hätte sehen können.
Es sind physische Schmerzen, wenn du ihn siehst und doch kannst du es nicht lassen. Es ist, als würdest du nach der Trennung zum Masochisten mutieren.
Du stalkst fast täglich seine Profile in sämtlichen Dating-Foren, um zu sehen, was er macht, ober schon einen neuen Kerl hat, ob er auch auf deinem Profil war, oder ob das Spiel der Verzweiflung nur du allein spielst. Meistens ist das genau so. Und doch lässt du es nicht.
Du würdest ihn so gerne beschreiben, wie ein weißes Stück Papier, nur um ihn wieder zurück nehmen zu können.
Aber das Blatt ist schon beschrieben. Von Kugelschreibern in allen möglichen Farben und meistens mit hässlicher Handschrift.
Sonntag, 15. September 2013
Ersetzt.
Ausgetauscht. Austauschbar. Nichts besonderes. Nicht einzigartig. Einer von vielen.
Das sind die ersten Gefühle, die sich gerade aus der dunkelsten Ecke meines Kopfes - Ecke Ego - in mein Bewusstsein drängen und lauthals nach Aufmerksamkeit schreien.
Wie reagiert man sonst auf solche Nachrichten? Mit Schmunzeln? Mit Lässigkeit? Mit tiefer Trauer? Tränen? Lachen?
Ich hab gerade keine Ahnung mehr, was ich tun und denken soll. Aber das ist auch gut so. Es kränkt nicht mich, sondern mein Ego. Wie so oft. Verdammtes Ego!
Es kam so nüchtern, so unerwartet. Wie ein Schlag in die Magengrube. Und genauso fühlt es sich auch gerade an.
Anscheinend kann man schneller über Sachen hinweg kommen, als ich dachte! (bezüglich "Get over it:")
Und was jetzt? Ich will stalken, schreiben, Kontakt aufnehmen. Aber was würde es mir bringen, außer tiefer sitzenden Schmerzen und wieder einigen Tagen melancholischer Trauer.
Spazieren gehen und Musik hören? Gerade wahnsinnig unbefriedigend. Reden? Ebenso. Ignorieren? Anscheinend das einzige, das mir übrig bleibt.
Manchmal hasse ich mein Ego.
Jetzt zum Beispiel.
Scheiße.
Letzter Gedanke: "Wow."
Das sind die ersten Gefühle, die sich gerade aus der dunkelsten Ecke meines Kopfes - Ecke Ego - in mein Bewusstsein drängen und lauthals nach Aufmerksamkeit schreien.
Wie reagiert man sonst auf solche Nachrichten? Mit Schmunzeln? Mit Lässigkeit? Mit tiefer Trauer? Tränen? Lachen?
Ich hab gerade keine Ahnung mehr, was ich tun und denken soll. Aber das ist auch gut so. Es kränkt nicht mich, sondern mein Ego. Wie so oft. Verdammtes Ego!
Es kam so nüchtern, so unerwartet. Wie ein Schlag in die Magengrube. Und genauso fühlt es sich auch gerade an.
Anscheinend kann man schneller über Sachen hinweg kommen, als ich dachte! (bezüglich "Get over it:")
Und was jetzt? Ich will stalken, schreiben, Kontakt aufnehmen. Aber was würde es mir bringen, außer tiefer sitzenden Schmerzen und wieder einigen Tagen melancholischer Trauer.
Spazieren gehen und Musik hören? Gerade wahnsinnig unbefriedigend. Reden? Ebenso. Ignorieren? Anscheinend das einzige, das mir übrig bleibt.
Manchmal hasse ich mein Ego.
Jetzt zum Beispiel.
Scheiße.
Letzter Gedanke: "Wow."
Freitag, 13. September 2013
Wieder einer dieser Tage.
Heute ist es wieder soweit. Heute ist wieder einer dieser seltenen Tage, an denen man sagen kann: "Wenn was kommt, dann alles auf einmal." Auch wenn es garnicht stimmt.
Es zieht sich schon länger hin, aber heute bin ich mal wieder an der Spitze angekommen.
Manchmal möchte ich einfach schlafen. Schlafen, bis die Sonne für mich emotional und im wahrsten Sinne des Wortes aufgeht.
Schlafen, bis alle Probleme einfach von selbst verschwinden.
Schlafen, bis alle Menschen, die diese Probleme verursachen (es sind IMMER Menschen, die Probleme verursachen), einfach darüber hinweg kommen und aufhören, es anderen schwer machen zu wollen.
Schlafen, bis man nicht mehr ausgelaugt und kraftlos ist. Bis man wieder neue Energie gesammelt hat und sich den Problemen mit Schwert und Schild entgegenstellen kann.
Denn im Schlaf hat man keine Probleme. Und wenn, dann sind sie nicht echt.
Ich bekomme nicht was mir zusteht, nur wegen Lapalien und dem kindischen Verhalten meines Vaters.
-Ich bin ein Teil von ihm. Er hat mich gezeugt. Und trotzdem ist es anscheinend zu lästig für ihn mich zu unterstützen, weil er beleidigt ist!
Wenn man naiv immer nur versucht, das Gute im Menschen zu sehen und so fest daran glaubt, wie es nur geht, ist es umso härter und verletzender, von eben diesem Menschen enttäuscht zu werden. Und es stellt sich heraus, dass man von Anfang an Unrecht hatte.-
Ich höre von 2 entgegengesetzten Seiten komplett gegensätzliche Informationen und muss mich zwischen ihnen entscheiden.
-Blöd für jemanden, der sowieso schon Entscheidungsschwierigkeiten hat. Und erst recht, wenn es sich dabei um die eigenen Eltern handelt.-
Ich muss mir gerade unwillkürlich vorstellen, wie es wäre, mich mit meinem Vater zu prügeln. Komische Vorstellung.
Ich liege in meinem Bett und höre Musik. Ein Königreich für eine Zigarette, die ich mir allerdings aufgrund von "gewissen Umständen" nicht leisten kann. Ja, auch das noch.
Was würd ich grad dafür tun, die heiße, kratzige Erlösung in wabernden Wolken aus meiner Lunge fließen zu lassen. (Übertreibung ende.)
Es wird schlimmer. Schon seit ein paar Tagen.
Nur, dass ich es jetzt auch bemerke.
Es zieht sich schon länger hin, aber heute bin ich mal wieder an der Spitze angekommen.
Manchmal möchte ich einfach schlafen. Schlafen, bis die Sonne für mich emotional und im wahrsten Sinne des Wortes aufgeht.
Schlafen, bis alle Probleme einfach von selbst verschwinden.
Schlafen, bis alle Menschen, die diese Probleme verursachen (es sind IMMER Menschen, die Probleme verursachen), einfach darüber hinweg kommen und aufhören, es anderen schwer machen zu wollen.
Schlafen, bis man nicht mehr ausgelaugt und kraftlos ist. Bis man wieder neue Energie gesammelt hat und sich den Problemen mit Schwert und Schild entgegenstellen kann.
Denn im Schlaf hat man keine Probleme. Und wenn, dann sind sie nicht echt.
Ich bekomme nicht was mir zusteht, nur wegen Lapalien und dem kindischen Verhalten meines Vaters.
-Ich bin ein Teil von ihm. Er hat mich gezeugt. Und trotzdem ist es anscheinend zu lästig für ihn mich zu unterstützen, weil er beleidigt ist!
Wenn man naiv immer nur versucht, das Gute im Menschen zu sehen und so fest daran glaubt, wie es nur geht, ist es umso härter und verletzender, von eben diesem Menschen enttäuscht zu werden. Und es stellt sich heraus, dass man von Anfang an Unrecht hatte.-
Ich höre von 2 entgegengesetzten Seiten komplett gegensätzliche Informationen und muss mich zwischen ihnen entscheiden.
-Blöd für jemanden, der sowieso schon Entscheidungsschwierigkeiten hat. Und erst recht, wenn es sich dabei um die eigenen Eltern handelt.-
Ich muss mir gerade unwillkürlich vorstellen, wie es wäre, mich mit meinem Vater zu prügeln. Komische Vorstellung.
Ich liege in meinem Bett und höre Musik. Ein Königreich für eine Zigarette, die ich mir allerdings aufgrund von "gewissen Umständen" nicht leisten kann. Ja, auch das noch.
Was würd ich grad dafür tun, die heiße, kratzige Erlösung in wabernden Wolken aus meiner Lunge fließen zu lassen. (Übertreibung ende.)
Es wird schlimmer. Schon seit ein paar Tagen.
Nur, dass ich es jetzt auch bemerke.
Freitag, 6. September 2013
Get over it.
Ein weiterer Teil, der unter das Topping "Trennungen" passt.
Die Verarbeitung.
Menschen vergucken sich. Menschen verlieben sich. Menschen lieben sich. Herzen lieben sich. Es entsteht etwas, was für die Ewigkeit gedacht ist. Und so lange bleibt es auch bestehen. Egal was passiert, oder wie lange man sich nicht sieht, bzw. miteinander redet, es bleibt immer eine (wenn auch kleine) Verbindung bestehen.
Die Frage ist nur, ob beide diese Verbindung zulassen.
Ab einem gewissen Punkt, sollte man darüber stehen können und sagen:
"Das Leben ist viel zu kurz, um sich mit jemandem dauerhaft zu zerstreiten. Ich bringe das ins Reine, um mit mir selbst im Reinen zu sein."
Meistens ist es ja so, dass eine Partei die Trennung schwerer aufnimmt, als die andere. Dann ist es um einiges schwieriger, das auf die "leichte Schulter" zu nehmen und darüber stehen zu können. Das verstehe ich und akzeptiere das auch. Aber Niveau sollte man sich trotzdem bewahren. Das sollte man von Menschen Anfang bis Mitte 20 schon erwarten können.
Aber gut. Jedem seins, gell?
Ich habe ihm geschrieben, um mit mir selbst ins Reine zu kommen. Das war alles, was ich von meiner Seite aus hätte tun können. Er hat es nicht angenommen, aber das ist seine Sache. Ich bin nicht wütend, enttäuscht oder sonst irgendwas. Ich finde es nur wirklich schade und bedauere ihn. Wie sehr kann man eigentlich von Liebe predigen, aber so gegen Nächstenliebe eingestellt sein? Bzw. dagegen sein, diese zuzulassen? Der Mensch ist und bleibt eben ein emotionales Mysterium.
Alles was ich noch dazu sagen kann und will ist Folgendes:
Get over it.
Die Verarbeitung.
Menschen vergucken sich. Menschen verlieben sich. Menschen lieben sich. Herzen lieben sich. Es entsteht etwas, was für die Ewigkeit gedacht ist. Und so lange bleibt es auch bestehen. Egal was passiert, oder wie lange man sich nicht sieht, bzw. miteinander redet, es bleibt immer eine (wenn auch kleine) Verbindung bestehen.
Die Frage ist nur, ob beide diese Verbindung zulassen.
Ab einem gewissen Punkt, sollte man darüber stehen können und sagen:
"Das Leben ist viel zu kurz, um sich mit jemandem dauerhaft zu zerstreiten. Ich bringe das ins Reine, um mit mir selbst im Reinen zu sein."
Meistens ist es ja so, dass eine Partei die Trennung schwerer aufnimmt, als die andere. Dann ist es um einiges schwieriger, das auf die "leichte Schulter" zu nehmen und darüber stehen zu können. Das verstehe ich und akzeptiere das auch. Aber Niveau sollte man sich trotzdem bewahren. Das sollte man von Menschen Anfang bis Mitte 20 schon erwarten können.
Aber gut. Jedem seins, gell?
Ich habe ihm geschrieben, um mit mir selbst ins Reine zu kommen. Das war alles, was ich von meiner Seite aus hätte tun können. Er hat es nicht angenommen, aber das ist seine Sache. Ich bin nicht wütend, enttäuscht oder sonst irgendwas. Ich finde es nur wirklich schade und bedauere ihn. Wie sehr kann man eigentlich von Liebe predigen, aber so gegen Nächstenliebe eingestellt sein? Bzw. dagegen sein, diese zuzulassen? Der Mensch ist und bleibt eben ein emotionales Mysterium.
Alles was ich noch dazu sagen kann und will ist Folgendes:
Get over it.
Dienstag, 20. August 2013
Sehnsucht.
Zärtlichkeit. Berührungen. Küsse. Der Atem des anderen auf deiner Haut. Hände, die ineinander greifen. Das Gefühl innerlich zu brennen. Das Kribbeln im Bauch.
Schüchternheit. Freudige Erwartungen. Angst. Erleichterung. Lodernde Feuer. Explosionen. Feuerwerk in allen Farben. Musik, die nur eingebildet ist. Still stehende Zeit. Wärme. Haut. Streicheln. Gerüche des anderen.
Das Vermissen, auch wenn es noch viel zu früh dafür ist. Angst davor, dass die Zeit zu schnell vorbei ist. Der Wunsch zu bleiben. Ausbleibende Gedanken. Fantasien.
Überschrittene Grenzen. Abgelegte Hemmungen. Leidenschaft. Gefühle. Hingabe.
Zufällig aussehende Berührungen. Der Wunsch, für immer den Moment festhalten zu können. Gemeinsame Zigaretten. Gemeinsamer morgendlicher Kaffee. Lange im Bett mümmeln. Morgenmuffeligkeit.
Glück. Melancholie. Glückliche Melancholie. Gedanken an den anderen. Viel zu viele, unnötige Fragen. Lange Umarmungen. Gänsehaut. Blicke, die alles sagen. Einsamkeit. Gemeinsamkeit. Zusammen einschlafen. Zusammen aufwachen.
Der erste morgendliche Kuss. Die Wärme anderer Hände. Härchen, die sich wegen dem Kribbeln aufstellen. Unsicherheit. Sicherheit. Wissen. Unwissen.
Lieblingsmusik. Gemeinsam singen. Spazieren gehen, Hand in Hand. Küsse im Regen. Umarmungen von hinten. Das vollkommene Gefühl, sich fallen lassen zu können. Romantik. Kleine Aufmerksamkeiten. Zweisamkeit.
Schüchternheit. Freudige Erwartungen. Angst. Erleichterung. Lodernde Feuer. Explosionen. Feuerwerk in allen Farben. Musik, die nur eingebildet ist. Still stehende Zeit. Wärme. Haut. Streicheln. Gerüche des anderen.
Das Vermissen, auch wenn es noch viel zu früh dafür ist. Angst davor, dass die Zeit zu schnell vorbei ist. Der Wunsch zu bleiben. Ausbleibende Gedanken. Fantasien.
Überschrittene Grenzen. Abgelegte Hemmungen. Leidenschaft. Gefühle. Hingabe.
Zufällig aussehende Berührungen. Der Wunsch, für immer den Moment festhalten zu können. Gemeinsame Zigaretten. Gemeinsamer morgendlicher Kaffee. Lange im Bett mümmeln. Morgenmuffeligkeit.
Glück. Melancholie. Glückliche Melancholie. Gedanken an den anderen. Viel zu viele, unnötige Fragen. Lange Umarmungen. Gänsehaut. Blicke, die alles sagen. Einsamkeit. Gemeinsamkeit. Zusammen einschlafen. Zusammen aufwachen.
Der erste morgendliche Kuss. Die Wärme anderer Hände. Härchen, die sich wegen dem Kribbeln aufstellen. Unsicherheit. Sicherheit. Wissen. Unwissen.
Lieblingsmusik. Gemeinsam singen. Spazieren gehen, Hand in Hand. Küsse im Regen. Umarmungen von hinten. Das vollkommene Gefühl, sich fallen lassen zu können. Romantik. Kleine Aufmerksamkeiten. Zweisamkeit.
Montag, 19. August 2013
Story Compilation
Hier mal ein Zusammenschluss der geistigen Ergüsse meinerseits der letzten paar Tage. Viel Spaß beim Lesen :)
09.08.13 - Ohne Titel.
Heute bin ich nicht stark.
Heute will ich kein T-shirt tragen und "gerade so" nicht frieren.
Heute bin ich schwach, friere. Werfe mich in gemütliche, warme Klamotten.
Heute bin ich nicht für Jemanden schön. Heute will ich mich nur wohl fühlen, egal wie es aussieht.
Heute bin ich nicht stark, groß und unangreifbar. Heute bin ich klein, schwach und verletzlich.
Heute ist mal wieder einer dieser Tage. Und morgen ist wieder alles anders.
11.08.13 - Wie das Leben so spielt.
Das Leben ist verdammt komisch. Auf der einen Seite kippt es dir immer wieder aufs Neue einen Eimer voll Wasser über deine Eisen im Feuer, um dir alle Rückhalte und offenen Optionen zunichte zu machen, auf der anderen Seite aber bietet es dir Chancen, die du nie für möglich gehalten hättest.
Allerdings gibt es diese Chancen nie ohne schwer süßlichen, aber sehr bitteren Beigeschmack - ein bisschen wie bei Tonic Water.
Es lernt dich, über gewisse Dinge hinwegzusehen und Kompromisse einzugehen, aber das merkst du meist erst danach.
Man sollte eben einfach das süße am Tonic Water schmecken!
18.08.13 - Freundschaft - Plus
Wenn man den Begriff schon hört, stellt man Erwartungen.
Nur ist es so, dass nie alle Erwartungen erfüllt werden können. Entweder ergibt sich daraus zu viel Freundschaft, zu wenig Plus, oder es gibt zu viel Plus und die Freundschaft bleibt dabei auf der Strecke. Egal, wie man es anstellt, irgendetwas ist zu viel, irgendwas zu wenig vorhanden.
Weswegen auch nie ganz erfüllt werden kann, was man sich davon erhofft. Aber der die Schuld wird immer wo anders gesucht.
Vielleicht einer der Gründe, warum so etwas sehr selten funktioniert?
Es war jetzt nicht die Welt und ich muss zugeben, dass ich dabei ein bisschen enttäuscht von mir bin, aber immerhin etwas, wa?
Schöne Zeit!
09.08.13 - Ohne Titel.
Heute bin ich nicht stark.
Heute will ich kein T-shirt tragen und "gerade so" nicht frieren.
Heute bin ich schwach, friere. Werfe mich in gemütliche, warme Klamotten.
Heute bin ich nicht für Jemanden schön. Heute will ich mich nur wohl fühlen, egal wie es aussieht.
Heute bin ich nicht stark, groß und unangreifbar. Heute bin ich klein, schwach und verletzlich.
Heute ist mal wieder einer dieser Tage. Und morgen ist wieder alles anders.
11.08.13 - Wie das Leben so spielt.
Das Leben ist verdammt komisch. Auf der einen Seite kippt es dir immer wieder aufs Neue einen Eimer voll Wasser über deine Eisen im Feuer, um dir alle Rückhalte und offenen Optionen zunichte zu machen, auf der anderen Seite aber bietet es dir Chancen, die du nie für möglich gehalten hättest.
Allerdings gibt es diese Chancen nie ohne schwer süßlichen, aber sehr bitteren Beigeschmack - ein bisschen wie bei Tonic Water.
Es lernt dich, über gewisse Dinge hinwegzusehen und Kompromisse einzugehen, aber das merkst du meist erst danach.
Man sollte eben einfach das süße am Tonic Water schmecken!
18.08.13 - Freundschaft - Plus
Wenn man den Begriff schon hört, stellt man Erwartungen.
Nur ist es so, dass nie alle Erwartungen erfüllt werden können. Entweder ergibt sich daraus zu viel Freundschaft, zu wenig Plus, oder es gibt zu viel Plus und die Freundschaft bleibt dabei auf der Strecke. Egal, wie man es anstellt, irgendetwas ist zu viel, irgendwas zu wenig vorhanden.
Weswegen auch nie ganz erfüllt werden kann, was man sich davon erhofft. Aber der die Schuld wird immer wo anders gesucht.
Vielleicht einer der Gründe, warum so etwas sehr selten funktioniert?
Es war jetzt nicht die Welt und ich muss zugeben, dass ich dabei ein bisschen enttäuscht von mir bin, aber immerhin etwas, wa?
Schöne Zeit!
Freitag, 26. Juli 2013
Traurigkeit.
Ein Wort, dass ich in letzter Zeit sehr häufig höre. Was ist denn mit der guten alten Trauer passiert?
Verschmäht wegen den Vorbelastungen und der viel zu tiefen und apokalyptischen Bedeutung, die ihr zugeschrieben wird?
Deswegen hat man sich anscheinend kurzerhand entschlossen, wie bei "Glücklichkeit", ein etwas weniger weit umfassendes Wort zu "neologieren".
Traurigkeit beschreibt einen kurzen oder auch länger währenden Zustand, bei dem man leicht bis semi-stark traurig ist, im Gegensatz zu dem Wort "Trauer", bei dem das Gefühl schon eher tief verankert ist, man schon leicht bis massiv depressiv ist und sowieso schon alles verloren ist.
Die Bedeutung schwankt allerdings von Mensch zu Mensch. Je nachdem, wie jemand gestrickt ist.
Tatsächlich verbinde ich mehr mit dem Wort "Traurigkeit". Es ist viel in meinem Leben passiert, das scheiße war oder ist, oder das ich mir einfach anders gewünscht hätte. Schon viel zu viel, wenn man so genau darüber nachdenkt. Aber es würde auch nicht "Leben" heißen, wenn es, wie beim EKG, keine Hoch- und Tiefphasen gäbe. Aber glücklicherweise kann ich sagen, dass ich wegen nichts trauern musste. Oft war ich traurig und Tränen sind geflossen (in Strömen), aber getrauert habe ich nie.
Ist es nicht auch das, worauf es ankommt? Hochs und Tiefs, aber nie etwas bereuen? Nie wirklich wegen etwas trauern?
Klar passiert es bei gewissen Gelegenheiten, dass man trauern muss, wie zum Beispiel bei einem Todesfall oder ähnlichem. Aber "Trauer" ist ja auch nichts schlechtes. Es gehört eben einfach zum Leben dazu. Es wird bei mir sicher auch noch Momente geben, in denen ich trauern werde. Die ich bereuen werde. Bei denen ich mir denken werde: "Warum ich?". Aber das ist jedermanns Schicksal.
Um zum Punkt meines geistigen Ergusses zu kommen:
Es ist oftmals einfach nicht dieses eine Wort, dass das Gefühl genau beschreibt. Manchmal kann man eben nicht anders, als sich ein Wort so zusammen zu reimen, damit es das Gefühl richtig beschreibt. Also lieber Worte machen, als Worte benutzen!
Neologismen, ahoi.
Verschmäht wegen den Vorbelastungen und der viel zu tiefen und apokalyptischen Bedeutung, die ihr zugeschrieben wird?
Deswegen hat man sich anscheinend kurzerhand entschlossen, wie bei "Glücklichkeit", ein etwas weniger weit umfassendes Wort zu "neologieren".
Traurigkeit beschreibt einen kurzen oder auch länger währenden Zustand, bei dem man leicht bis semi-stark traurig ist, im Gegensatz zu dem Wort "Trauer", bei dem das Gefühl schon eher tief verankert ist, man schon leicht bis massiv depressiv ist und sowieso schon alles verloren ist.
Die Bedeutung schwankt allerdings von Mensch zu Mensch. Je nachdem, wie jemand gestrickt ist.
Tatsächlich verbinde ich mehr mit dem Wort "Traurigkeit". Es ist viel in meinem Leben passiert, das scheiße war oder ist, oder das ich mir einfach anders gewünscht hätte. Schon viel zu viel, wenn man so genau darüber nachdenkt. Aber es würde auch nicht "Leben" heißen, wenn es, wie beim EKG, keine Hoch- und Tiefphasen gäbe. Aber glücklicherweise kann ich sagen, dass ich wegen nichts trauern musste. Oft war ich traurig und Tränen sind geflossen (in Strömen), aber getrauert habe ich nie.
Ist es nicht auch das, worauf es ankommt? Hochs und Tiefs, aber nie etwas bereuen? Nie wirklich wegen etwas trauern?
Klar passiert es bei gewissen Gelegenheiten, dass man trauern muss, wie zum Beispiel bei einem Todesfall oder ähnlichem. Aber "Trauer" ist ja auch nichts schlechtes. Es gehört eben einfach zum Leben dazu. Es wird bei mir sicher auch noch Momente geben, in denen ich trauern werde. Die ich bereuen werde. Bei denen ich mir denken werde: "Warum ich?". Aber das ist jedermanns Schicksal.
Um zum Punkt meines geistigen Ergusses zu kommen:
Es ist oftmals einfach nicht dieses eine Wort, dass das Gefühl genau beschreibt. Manchmal kann man eben nicht anders, als sich ein Wort so zusammen zu reimen, damit es das Gefühl richtig beschreibt. Also lieber Worte machen, als Worte benutzen!
Neologismen, ahoi.
Sonntag, 7. Juli 2013
Selbstzweifel - Teil 1
Ich
Ich sperre mich ein.
Ein paar Zentimeter unter meiner Haut ist eine Membran, die mein Innerstes vor der Welt versteckt. Oder bewahrt. Sie sperrt alles weg. Spaß, Ausgelassenheit, Hoffnungen, Wünsche, Träume, Selbstbewusstsein, Offenheit. Sie ist dick, sodass nur ab und zu dumpf das Innerste zu hören ist. Ich bewege mich ausschließlich zwischen der Membran und meiner richtigen Haut. Ich komme nicht an mich selbst heran. Ich weiß nicht was ich will, was ich mir wünsche, wie ich bin.. wer ich bin. Meine Versuche die Membran zu durchdringen bleiben fruchtlos. Vorher ist mein Kopf voll und leer zugleich. Als würde er sich mit einem eingebauten Mechanismus selbst davor schützen, was in mir schlummert.
Mein Fleisch ist willig, doch mein Geist ist schwach.
Ich will weggehen, mich amüsieren, neue Leute kennenlernen, Spaß haben, lachen, feiern. Doch ich halte mich selbst davon ab. Still bin ich dann. Ruhig. Höre nur zu. Lasse die gute Laune und die neuen Leute nicht an mich heran. Bin unnahbar aber einsam in mir eingesperrt. Ich will raus. ICH WILL RAUS.
Wenn diese Membran doch nur manifestiert wäre. Ein paar Narben könnte ich verkraften, um endlich das zu tun, was ich wirklich will. Ich müsste nur tief genug schneiden. Wenn es bloß so einfach wäre. Ist es die Depression, die meinen Kopf wirr macht, sobald ich mich in tiefere Schichten arbeite? Kann es sein, dass dies wirklich eine Krankheit ist, die man nicht allein durch Willenskraft bekämpfen kann? Oder bin ich einfach nur zu schwach...
Er wollte mich mitnehmen. Er wollte mich dabei haben. Zwar unter Bedingungen, aber er wusste, dass es mir gut tun würde. Doch die Bedingungen sind für mich unmöglich zu erfüllen. Ich wollte mit. Ich wollte feiern und Spaß haben. Doch ich wusste, wenn ich mitginge, würde ich apathisch in einer Ecke sitzen, leicht abgeschieden von der Mitte der Gesprächsrunde. So, dass es vielleicht niemand merkt. Aber ich merke es und das reicht mir.
Ich würde nichts sagen. Außer jemand würde direkt eine Frage an mich richten. Ich würde "meinen Senf nicht dazu geben". Ich habe ja schließlich garnichts zu erzählen. Was in meinem Leben wäre denn so interessant, dass es Fremde interessieren könnte? Ich war 3 mal im Ausland. War schön aber es ist keiner Erzählung wert. Ich weiß selbst nicht genau, was ich für ein Mensch bin. D. h. über mich reden ist auch keine Option. Menschen lieben es, über sich zu reden. Ich bringe nur den Stein ins Rollen und genieße es, wenn sie reden, bis sie an dem Punkt angelangen, an dem sie selbst nicht weiter wissen. Und ab da wird es für mich unmöglich.
Ich wäre die Spaßbremse. Wie immer.
Ich bin weder interessant, noch witzig. Witzig vielleicht, aber zu unsicher um diese Seite zu zeigen.
Ich bin weder charismatisch, noch charmant, noch selbstsicher, noch selbstbewusst.
Aber ich bin anscheinend attraktiv.
Bringt mir allerdings wenig, solange ich es nicht für mich annehmen kann. Doch wie komme ich zu dem Punkt, an dem ich mich schön finden kann? An dem ich eitel werden kann? An dem ich selbstsicher sein kann?
Das ist das Problem an Unsicherheit: sie macht dich unsicher.
Sie lässt dich an allen Entscheidungen, Gefühlen, Taten und Gedanken zweifeln. Macht dich abhängig von der Meinung anderer Menschen. Aber wie gewinnt man mehr Selbstbewusstsein?
Da ist es: das Problem. Unsicherheit.
Es liegt offen auf einem Silbertablett. Direkt vor meiner Nase.
Doch mit welchem Besteck schneide ich es? Und WIE schneide ich es?
Das Problem liegt offen, aber die Lösungsansätze fehlen. Null. Nada. Niente. Kopf ist leer. Wie eine Wüste hat man den Überblick über tausende von Kilometern. Doch sehen tut man im endeffekt nichts.
Ich sperre mich ein.
Ein paar Zentimeter unter meiner Haut ist eine Membran, die mein Innerstes vor der Welt versteckt. Oder bewahrt. Sie sperrt alles weg. Spaß, Ausgelassenheit, Hoffnungen, Wünsche, Träume, Selbstbewusstsein, Offenheit. Sie ist dick, sodass nur ab und zu dumpf das Innerste zu hören ist. Ich bewege mich ausschließlich zwischen der Membran und meiner richtigen Haut. Ich komme nicht an mich selbst heran. Ich weiß nicht was ich will, was ich mir wünsche, wie ich bin.. wer ich bin. Meine Versuche die Membran zu durchdringen bleiben fruchtlos. Vorher ist mein Kopf voll und leer zugleich. Als würde er sich mit einem eingebauten Mechanismus selbst davor schützen, was in mir schlummert.
Mein Fleisch ist willig, doch mein Geist ist schwach.
Ich will weggehen, mich amüsieren, neue Leute kennenlernen, Spaß haben, lachen, feiern. Doch ich halte mich selbst davon ab. Still bin ich dann. Ruhig. Höre nur zu. Lasse die gute Laune und die neuen Leute nicht an mich heran. Bin unnahbar aber einsam in mir eingesperrt. Ich will raus. ICH WILL RAUS.
Wenn diese Membran doch nur manifestiert wäre. Ein paar Narben könnte ich verkraften, um endlich das zu tun, was ich wirklich will. Ich müsste nur tief genug schneiden. Wenn es bloß so einfach wäre. Ist es die Depression, die meinen Kopf wirr macht, sobald ich mich in tiefere Schichten arbeite? Kann es sein, dass dies wirklich eine Krankheit ist, die man nicht allein durch Willenskraft bekämpfen kann? Oder bin ich einfach nur zu schwach...
Er wollte mich mitnehmen. Er wollte mich dabei haben. Zwar unter Bedingungen, aber er wusste, dass es mir gut tun würde. Doch die Bedingungen sind für mich unmöglich zu erfüllen. Ich wollte mit. Ich wollte feiern und Spaß haben. Doch ich wusste, wenn ich mitginge, würde ich apathisch in einer Ecke sitzen, leicht abgeschieden von der Mitte der Gesprächsrunde. So, dass es vielleicht niemand merkt. Aber ich merke es und das reicht mir.
Ich würde nichts sagen. Außer jemand würde direkt eine Frage an mich richten. Ich würde "meinen Senf nicht dazu geben". Ich habe ja schließlich garnichts zu erzählen. Was in meinem Leben wäre denn so interessant, dass es Fremde interessieren könnte? Ich war 3 mal im Ausland. War schön aber es ist keiner Erzählung wert. Ich weiß selbst nicht genau, was ich für ein Mensch bin. D. h. über mich reden ist auch keine Option. Menschen lieben es, über sich zu reden. Ich bringe nur den Stein ins Rollen und genieße es, wenn sie reden, bis sie an dem Punkt angelangen, an dem sie selbst nicht weiter wissen. Und ab da wird es für mich unmöglich.
Ich wäre die Spaßbremse. Wie immer.
Ich bin weder interessant, noch witzig. Witzig vielleicht, aber zu unsicher um diese Seite zu zeigen.
Ich bin weder charismatisch, noch charmant, noch selbstsicher, noch selbstbewusst.
Aber ich bin anscheinend attraktiv.
Bringt mir allerdings wenig, solange ich es nicht für mich annehmen kann. Doch wie komme ich zu dem Punkt, an dem ich mich schön finden kann? An dem ich eitel werden kann? An dem ich selbstsicher sein kann?
Das ist das Problem an Unsicherheit: sie macht dich unsicher.
Sie lässt dich an allen Entscheidungen, Gefühlen, Taten und Gedanken zweifeln. Macht dich abhängig von der Meinung anderer Menschen. Aber wie gewinnt man mehr Selbstbewusstsein?
Da ist es: das Problem. Unsicherheit.
Es liegt offen auf einem Silbertablett. Direkt vor meiner Nase.
Doch mit welchem Besteck schneide ich es? Und WIE schneide ich es?
Das Problem liegt offen, aber die Lösungsansätze fehlen. Null. Nada. Niente. Kopf ist leer. Wie eine Wüste hat man den Überblick über tausende von Kilometern. Doch sehen tut man im endeffekt nichts.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Freunde und Liebe... UND Freunde.
Wenn Freunde sich verlieben, geht alles drunter und drüber. Und wenn man dann als "unbeteiligter" Freund noch dazwischen steht ist erst mal alles auf den Kopf gestellt.
Man merkt, wenn es mehr ist zwischen zwei Menschen, die sich verstehen. Man merkt es von Anfang an.
Es ist, als würde die Luft zwischen den zwei Personen pulsieren und sich nur vom einem zum anderen bewegen. Als "unbeteiligter" sitzt man dann dazwischen und bekommt den Luftzug, sowie die Probleme und Hilfeschreie von beiden Seiten ab. Aber welcher Seite soll man sich zuwenden? Oder sollte man sich überhaupt einmischen?
Am Ende ist man schließlich sowieso der Arsch, weil entweder die Beziehung in die Brüche geht und man dann dafür verantwortlich gemacht wird, man die Scherben der Freundschaft dann mühsam wieder zusammenkleben soll, während man von EINER Partei alle nur erdenklichen menschlichen Gefühlsregungen der anderen Partei gegenüber gegen den Kopf geknallt bekommt, oder sie kommen zusammen, bleiben zusammen, alles läuft gut und man ist das so schön formulierte "Dritte Rad".
Aber was ist das beste, das man in so einer Situation machen kann? Oder gibt es überhaupt eine Musterlösung? Und wenn dann noch die eigenen Probleme dazu kommen, ist der Problemschwamm einfach vollgesaugt und tropft nurnoch vor sich hin - Unfähig, sich selbst auszudrücken, aber dadurch auch ausgeschlossen noch mehr aufzunehmen.
Raushalten - Einmischen - Tipps geben - machen lassen - Ja sagen - Nein sagen - Nichts sagen.
Aber man wird ja quasi dazu GEZWUNGEN (!!!) sich einzumischen! Man wird die ganze Zeit nach seiner Meinung und nach Ratschlägen gefragt.
"Nö, macht das unter euch aus." - "Du bist ein Arsch."
"Naja, versuchts halt mal!" - "NEIN, das macht alles kaputt, du Arsch!"
"Lasst es!" - "Aber was ist, wenn es gut gehen würde? Hör auf so pessimistisch zu denken, du Arsch!"
So oder so, geht man aus der Situation als Verlierer hervor.
Drama.
Man merkt, wenn es mehr ist zwischen zwei Menschen, die sich verstehen. Man merkt es von Anfang an.
Es ist, als würde die Luft zwischen den zwei Personen pulsieren und sich nur vom einem zum anderen bewegen. Als "unbeteiligter" sitzt man dann dazwischen und bekommt den Luftzug, sowie die Probleme und Hilfeschreie von beiden Seiten ab. Aber welcher Seite soll man sich zuwenden? Oder sollte man sich überhaupt einmischen?
Am Ende ist man schließlich sowieso der Arsch, weil entweder die Beziehung in die Brüche geht und man dann dafür verantwortlich gemacht wird, man die Scherben der Freundschaft dann mühsam wieder zusammenkleben soll, während man von EINER Partei alle nur erdenklichen menschlichen Gefühlsregungen der anderen Partei gegenüber gegen den Kopf geknallt bekommt, oder sie kommen zusammen, bleiben zusammen, alles läuft gut und man ist das so schön formulierte "Dritte Rad".
Aber was ist das beste, das man in so einer Situation machen kann? Oder gibt es überhaupt eine Musterlösung? Und wenn dann noch die eigenen Probleme dazu kommen, ist der Problemschwamm einfach vollgesaugt und tropft nurnoch vor sich hin - Unfähig, sich selbst auszudrücken, aber dadurch auch ausgeschlossen noch mehr aufzunehmen.
Raushalten - Einmischen - Tipps geben - machen lassen - Ja sagen - Nein sagen - Nichts sagen.
Aber man wird ja quasi dazu GEZWUNGEN (!!!) sich einzumischen! Man wird die ganze Zeit nach seiner Meinung und nach Ratschlägen gefragt.
"Nö, macht das unter euch aus." - "Du bist ein Arsch."
"Naja, versuchts halt mal!" - "NEIN, das macht alles kaputt, du Arsch!"
"Lasst es!" - "Aber was ist, wenn es gut gehen würde? Hör auf so pessimistisch zu denken, du Arsch!"
So oder so, geht man aus der Situation als Verlierer hervor.
Drama.
Sonntag, 16. Juni 2013
Trennungen.
Ich sitze da, starre auf das blinkende Bälkchen vom Textfeld und wünsche mir, dass alles Geschehene nie passiert ist.
Liebe ist etwas, dass in einem selbst tief verwurzelt sein kann. Es bringt allerdings alle Liebe nichts, wenn der Baum keine Blätter trägt.. Was bringt der gute Wille, wenn keine Taten folgen? Was bringt alles Nachdenken, wenn man keine Schlüsse zieht?
Nichts - außer zerstörten Hoffnungen und Träumen, aus deren Schutt man irgendwann wieder den blattlosen Keim der Liebe aufquellen sieht, gedüngt mit dem Blut, dass bei der Zerstörung geflossen ist.
Und der Keim wächst und wächst, aber ob er diese Mal Blätter tragen wird, zeigt sich erst mit der Zeit. Man baut riesige Gebäude der Hoffnung und Träume erneut um den Baum auf, ohne das er bisher Blätter getragen hat, bis man schließlich erkennt, dass er kahl und kalt stehen bleiben wird und dass die Gebäude überstürzt gebaut wurden. Man reisst alles wieder ab und fällt den Baum. Und das Spiel beginnt von vorne.
Nun sucht man sich nach einem neuen Bauplatz um, einem, der vielleicht nährstoffreicheren Boden oder besseren Lichtzugang hat. Aber der Schutt und Müll liegt immernoch um den gefällten Baum herum. Und da bleibt er liegen. Selbst wenn der neue Bauplatz perfekt sein sollte, sieht man trotzdem aus jedem Stockwerk den Müll, bis man entschließt, sich endlich mal der Arbeit zu stellen und den Platz für neue Arbeiten frei zu räumen.
Danach kann man auch die Aussicht wieder genießen und frei durchatmen, ohne Baustaub in der Lunge zu haben.
Aber trotzdem sollte man es fotografieren und aufbewahren. Immer als Erinnerung daran, was vorher da gelegen hat und wie es hätte werden können.
In diesem Sinne: Bauhelm auf und gute Nacht!
Liebe ist etwas, dass in einem selbst tief verwurzelt sein kann. Es bringt allerdings alle Liebe nichts, wenn der Baum keine Blätter trägt.. Was bringt der gute Wille, wenn keine Taten folgen? Was bringt alles Nachdenken, wenn man keine Schlüsse zieht?
Nichts - außer zerstörten Hoffnungen und Träumen, aus deren Schutt man irgendwann wieder den blattlosen Keim der Liebe aufquellen sieht, gedüngt mit dem Blut, dass bei der Zerstörung geflossen ist.
Und der Keim wächst und wächst, aber ob er diese Mal Blätter tragen wird, zeigt sich erst mit der Zeit. Man baut riesige Gebäude der Hoffnung und Träume erneut um den Baum auf, ohne das er bisher Blätter getragen hat, bis man schließlich erkennt, dass er kahl und kalt stehen bleiben wird und dass die Gebäude überstürzt gebaut wurden. Man reisst alles wieder ab und fällt den Baum. Und das Spiel beginnt von vorne.
Nun sucht man sich nach einem neuen Bauplatz um, einem, der vielleicht nährstoffreicheren Boden oder besseren Lichtzugang hat. Aber der Schutt und Müll liegt immernoch um den gefällten Baum herum. Und da bleibt er liegen. Selbst wenn der neue Bauplatz perfekt sein sollte, sieht man trotzdem aus jedem Stockwerk den Müll, bis man entschließt, sich endlich mal der Arbeit zu stellen und den Platz für neue Arbeiten frei zu räumen.
Danach kann man auch die Aussicht wieder genießen und frei durchatmen, ohne Baustaub in der Lunge zu haben.
Aber trotzdem sollte man es fotografieren und aufbewahren. Immer als Erinnerung daran, was vorher da gelegen hat und wie es hätte werden können.
In diesem Sinne: Bauhelm auf und gute Nacht!
Samstag, 2. März 2013
Eifersucht - BÄH!!
Er schreibt mit jemandem. Viel. Schnell.
Er lächelt. Manchmal muss er kichern. Die Sendung, die er nebenbei Online streamt ist schon längst uninteressant geworden. Er schreibt wieder. Tippt viel zu schnell und freut sich viel zu sehr über Antworten, als dass es nur "irgendjemand" sein könnte.
Wer ist das? Wo kommt er her? Sieht er gut aus? Woher kennt er ihn? Lief zwischen ihnen was? Flirten sie gerade? Würde er mit mir darüber offen reden, wenn ich ihn darauf ansprechen würde? Warum schreiben sie so viel? Warum widmen sie anscheinend ihre ganze Aufmerksamkeit einander?
Würde er, wenn er "könnte"?
Eifersucht.
Jeder hat sie. Niemand will sie. Es ist anstrengen, nervenaufreibend und bei einer zu hohen Dosis wird dadurch sogar die Beziehung gefährdet.
Ich beneide oft Menschen, die nicht Eifersüchtig sind. Sie haben es so viel leichter. Ihnen entgeht der ganze Stress, die Sorgen, die Ungewissheit. Yep... die sind schon arm dran.
Aber lieber Arm dran, als Arm ab... haha. ha.
Andererseits ist die Eifersucht auch nur eine Art der Aufmerksamkeit. Das merkt man, wenn der Spieß sich umdreht. Wenn ich viel und angeregt mit jemandem schreibe. Wenn mein Freund eifersüchtig ist und mich fragt, mit wem ich schreibe. Woher ich ihn kenne. Ob wir flirten.
Ganz nach dem Motto: ICH BIN DEIN HERR, DEIN GOTT! DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN!!!
Hört sich hart an, ist aber meiner Meinung nach ein liebenswerter Charakterzug.
Vielleicht bin ich auch einfach durchgedreht und diese Ansicht ist vollkommen unsinnig.
Egal.
Auf jeden Fall sollte man darüber reden. Ohne Gespräch gibt es keine Besserung. Wie soll es denn der andere sonst merken? Logheit.
Good night, bitches :P
Er lächelt. Manchmal muss er kichern. Die Sendung, die er nebenbei Online streamt ist schon längst uninteressant geworden. Er schreibt wieder. Tippt viel zu schnell und freut sich viel zu sehr über Antworten, als dass es nur "irgendjemand" sein könnte.
Wer ist das? Wo kommt er her? Sieht er gut aus? Woher kennt er ihn? Lief zwischen ihnen was? Flirten sie gerade? Würde er mit mir darüber offen reden, wenn ich ihn darauf ansprechen würde? Warum schreiben sie so viel? Warum widmen sie anscheinend ihre ganze Aufmerksamkeit einander?
Würde er, wenn er "könnte"?
Das grünäugige Monster
Eifersucht.
Jeder hat sie. Niemand will sie. Es ist anstrengen, nervenaufreibend und bei einer zu hohen Dosis wird dadurch sogar die Beziehung gefährdet.
Ich beneide oft Menschen, die nicht Eifersüchtig sind. Sie haben es so viel leichter. Ihnen entgeht der ganze Stress, die Sorgen, die Ungewissheit. Yep... die sind schon arm dran.
Aber lieber Arm dran, als Arm ab... haha. ha.
Andererseits ist die Eifersucht auch nur eine Art der Aufmerksamkeit. Das merkt man, wenn der Spieß sich umdreht. Wenn ich viel und angeregt mit jemandem schreibe. Wenn mein Freund eifersüchtig ist und mich fragt, mit wem ich schreibe. Woher ich ihn kenne. Ob wir flirten.
Ganz nach dem Motto: ICH BIN DEIN HERR, DEIN GOTT! DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN!!!
Hört sich hart an, ist aber meiner Meinung nach ein liebenswerter Charakterzug.
Vielleicht bin ich auch einfach durchgedreht und diese Ansicht ist vollkommen unsinnig.
Egal.
Auf jeden Fall sollte man darüber reden. Ohne Gespräch gibt es keine Besserung. Wie soll es denn der andere sonst merken? Logheit.
Good night, bitches :P
Sogar unter Kindern...
Freitag, 25. Januar 2013
Vergangenheit - Fakt oder lieber Phantasie?
Im Hier und Jetzt leben oder der Vergangenheit hinterher hängen? Was ist besser, was schlechter? Beides hat seine Vor- und Nachteile. Beide Ansichten haben ihre Existenzberechtigung. Aber womit geht es einem besser?
Meiner Meinung nach eindeutig mit dem Hier und Jetzt.
Wenn man etwas erfährt, was in der Vergangenheit mit einem Menschen vorgefallen ist, ist man erstmal geschockt (kommt natürlich auf die Sache an sich an). Man fragt sich, wie dieser Mensch es einem nicht sagen konnte, bis einem einfällt: "Mist... wir 'waren ja garnicht zusammen'- blablabla bullshit." Andererseits ist man wieder gerührt, weil dieser Mensch dazu steht und für alle Fragen offen ist.
Nächste Misere:
Welche Fragen will man überhaupt stellen?
Bzw. eigentlich ist ja klar, dass man alles wissen will. Aber was ist auf Dauer besser für einen selbst und somit für die Beziehung? Malt man sich lieber sein eigenes kleines Bild aus den Farben und Formen, die die Phantasie und das Unterbewusstsein, Hand in Hand mit dem Gehirn so ausspuckt? Oder bekommt man lieber (gedanklich) eine Fotographie von dem abgetrennten Körperteil und muss sehen wie man damit klar kommt?
Hat beides wieder seine guten und schlechten Seiten.
Mist
Ok zum Gedankenbild:
Vorteile:
Man kann sich die Situation genau so zurechtlegen, wie man sie verkraften könnte und würde wunderbar damit
leben können.
Nachteile:
Man tuts nicht. Der Mensch ist darauf angelegt, ja sogar trainiert, den Teufel an die Wand zu malen. Man ist sich nicht sicher WAS DENN JETZT GENAU vorgefallen ist und deswegen ist das eigene Bild zwar gut und schön, aber es bleibt kein Stillleben. Es besitzt plötzlich die Fähigkeit der Metamorphose und verändert sich nach belieben, je nachdem wie es gerade in die Situation passt. Weil man es eben nicht weiß.
Fotographie der Extremität:
Vorteile:
Man hat etwas in der Hand. Man tappt nicht im Dunkeln sondern findet auf Anhieb den Lichtschalter und hat Material, mit dem man arbeiten kann. Man ist sich sicher (wenn man demjenigen wirklich in jeder Art und Weise Vertrauen schenkt). Kein Platz für Interpretation oder Phantasie.
Nachteile:
Es ist fickscheißeschwer. Es ist anstrengend sich damit auseinander zu setzen, es zu verarbeiten, zu akzeptieren und damit Leben zu können. Zumindest am Anfang. Man wächst aus der Sache raus, aber bis dahin ist man verdammt ungeduldig endlich diese paar Zentimeter zu erreichen. Der Mensch ist darauf angelegt, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen. Zumindest in den Situationen, in denen er es beeinflussen kann. Genau das ist ein Musterbeispiel für so eine Situation. Und damit ist der Mensch dann auch erstmal leicht überfordert.
Aber jetzt der Zwiespalt:
Der Konflikt zwischen den verschieden Möglichkeiten.
-Augen zu, Ohren zuhalten, laut "LALALALALAAH" singen und sich sein Phantasiebild malen, dann aber auch mit den Ausstreuungen dieses Tumors zurecht kommen.
-Oder den Fotoapparat selbst in die Hand nehmen und endlich ein Paar direkte, unverfälschte Bilder von dem dreckerten Arm im Dreck schießen, sich dabei beschissen fühlen, aber danach das Bild einrahmen, an die Wand hängen und damit abschließen können.
Schönes, passendes Zitat aus einem der inhaltslosensten Filme meiner Meinung nach, aber auch einer meiner absoluten Lieblinge:
Wer legt uns in Ketten
und wer besitzt den Schlüssel,
der uns befreien kann?
Du allein.
Du hast alle Waffen, die du brauchst.
Jetzt kämpfe.
SuckerPunch, Sweet Pea.
Cheerio, bitches.
Meiner Meinung nach eindeutig mit dem Hier und Jetzt.
Wenn man etwas erfährt, was in der Vergangenheit mit einem Menschen vorgefallen ist, ist man erstmal geschockt (kommt natürlich auf die Sache an sich an). Man fragt sich, wie dieser Mensch es einem nicht sagen konnte, bis einem einfällt: "Mist... wir 'waren ja garnicht zusammen'- blablabla bullshit." Andererseits ist man wieder gerührt, weil dieser Mensch dazu steht und für alle Fragen offen ist.
Nächste Misere:
Welche Fragen will man überhaupt stellen?
Bzw. eigentlich ist ja klar, dass man alles wissen will. Aber was ist auf Dauer besser für einen selbst und somit für die Beziehung? Malt man sich lieber sein eigenes kleines Bild aus den Farben und Formen, die die Phantasie und das Unterbewusstsein, Hand in Hand mit dem Gehirn so ausspuckt? Oder bekommt man lieber (gedanklich) eine Fotographie von dem abgetrennten Körperteil und muss sehen wie man damit klar kommt?
Hat beides wieder seine guten und schlechten Seiten.
Mist
Ok zum Gedankenbild:
Vorteile:
Man kann sich die Situation genau so zurechtlegen, wie man sie verkraften könnte und würde wunderbar damit
leben können.
Nachteile:
Man tuts nicht. Der Mensch ist darauf angelegt, ja sogar trainiert, den Teufel an die Wand zu malen. Man ist sich nicht sicher WAS DENN JETZT GENAU vorgefallen ist und deswegen ist das eigene Bild zwar gut und schön, aber es bleibt kein Stillleben. Es besitzt plötzlich die Fähigkeit der Metamorphose und verändert sich nach belieben, je nachdem wie es gerade in die Situation passt. Weil man es eben nicht weiß.
Fotographie der Extremität:
Vorteile:
Man hat etwas in der Hand. Man tappt nicht im Dunkeln sondern findet auf Anhieb den Lichtschalter und hat Material, mit dem man arbeiten kann. Man ist sich sicher (wenn man demjenigen wirklich in jeder Art und Weise Vertrauen schenkt). Kein Platz für Interpretation oder Phantasie.
Nachteile:
Es ist fickscheißeschwer. Es ist anstrengend sich damit auseinander zu setzen, es zu verarbeiten, zu akzeptieren und damit Leben zu können. Zumindest am Anfang. Man wächst aus der Sache raus, aber bis dahin ist man verdammt ungeduldig endlich diese paar Zentimeter zu erreichen. Der Mensch ist darauf angelegt, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen. Zumindest in den Situationen, in denen er es beeinflussen kann. Genau das ist ein Musterbeispiel für so eine Situation. Und damit ist der Mensch dann auch erstmal leicht überfordert.
Aber jetzt der Zwiespalt:
Der Konflikt zwischen den verschieden Möglichkeiten.
-Augen zu, Ohren zuhalten, laut "LALALALALAAH" singen und sich sein Phantasiebild malen, dann aber auch mit den Ausstreuungen dieses Tumors zurecht kommen.
-Oder den Fotoapparat selbst in die Hand nehmen und endlich ein Paar direkte, unverfälschte Bilder von dem dreckerten Arm im Dreck schießen, sich dabei beschissen fühlen, aber danach das Bild einrahmen, an die Wand hängen und damit abschließen können.
Schönes, passendes Zitat aus einem der inhaltslosensten Filme meiner Meinung nach, aber auch einer meiner absoluten Lieblinge:
Wer legt uns in Ketten
und wer besitzt den Schlüssel,
der uns befreien kann?
Du allein.
Du hast alle Waffen, die du brauchst.
Jetzt kämpfe.
SuckerPunch, Sweet Pea.
Cheerio, bitches.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Einfach schön.
Weiß.
Alles ist weiß.
Es ist kalt. Die Luft steht und ist kristallklar.
Kleine Wölkchen treiben bei jeden Atemzug aus meinem Mund und verteilen sich in der eiskalten Luft. Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn sich die Wasserpartikelchen in diesen Atemwolken bei der Kälte zusammenschließen und als kleine Eiskörner aus den Wölkchen fallen würden. Mein eigener Schnee sozusagen.
Er läuft vor mir. Es ist kein unangenehmer Abstand, es hat sich einfach so ergeben. Unser Hund springt aufgeregt neben ihm her. Er liebt Schnee.
Während der Hund sich durch den Schnee wühlt und schon aussieht wie ein überdimensionaler Schneeball, tritt er vom Weg ab in die angrenzende Wiese. Lautlose Obstbäume stehen direkt am Wegrand. Ihre Äste biegen sich unter den Schneemassen.
Er tanzt! Erst langsam, sich hin und her wiegend, dann schneller, ausgefallener. Er schwingt sich um einen dünnen Baum und läuft wieder auf den Weg zu. Doch anstatt weiter dem Weg zu folgen, greift er kurz darauf entschlossen nach einem dünnen Astende, zieht kräftig daran, es sieht aus, als würde der ganze Baum sich neigen, lässt los und springt mitten unter den Baum.
Während Milliarden Schneeflocken in der Sonne aufblitzen wie Kristallsplitter macht er auf einem Bein eine halbe Drehung zu mir und sieht mich an, während unser Hund an seinem Bein hochspringt.
Er grinst mich an.
Er lacht aus vollem Herzen.
So habe ich ihn selten gesehen.
Wie ein kleines Kind freut er sich über die banale Schönheit des Schnees.
Er sieht aus wie der glücklichste Mensch auf der Welt. Er ist wunderschön.
Und er macht mich wahnsinnig glücklich.
Ich liebe ihn
Alles ist weiß.
Es ist kalt. Die Luft steht und ist kristallklar.
Kleine Wölkchen treiben bei jeden Atemzug aus meinem Mund und verteilen sich in der eiskalten Luft. Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn sich die Wasserpartikelchen in diesen Atemwolken bei der Kälte zusammenschließen und als kleine Eiskörner aus den Wölkchen fallen würden. Mein eigener Schnee sozusagen.
Er läuft vor mir. Es ist kein unangenehmer Abstand, es hat sich einfach so ergeben. Unser Hund springt aufgeregt neben ihm her. Er liebt Schnee.
Während der Hund sich durch den Schnee wühlt und schon aussieht wie ein überdimensionaler Schneeball, tritt er vom Weg ab in die angrenzende Wiese. Lautlose Obstbäume stehen direkt am Wegrand. Ihre Äste biegen sich unter den Schneemassen.
Er tanzt! Erst langsam, sich hin und her wiegend, dann schneller, ausgefallener. Er schwingt sich um einen dünnen Baum und läuft wieder auf den Weg zu. Doch anstatt weiter dem Weg zu folgen, greift er kurz darauf entschlossen nach einem dünnen Astende, zieht kräftig daran, es sieht aus, als würde der ganze Baum sich neigen, lässt los und springt mitten unter den Baum.
Während Milliarden Schneeflocken in der Sonne aufblitzen wie Kristallsplitter macht er auf einem Bein eine halbe Drehung zu mir und sieht mich an, während unser Hund an seinem Bein hochspringt.
Er grinst mich an.
Er lacht aus vollem Herzen.
So habe ich ihn selten gesehen.
Wie ein kleines Kind freut er sich über die banale Schönheit des Schnees.
Er sieht aus wie der glücklichste Mensch auf der Welt. Er ist wunderschön.
Und er macht mich wahnsinnig glücklich.
Ich liebe ihn
Montag, 3. Dezember 2012
Weihnachtszeit.
Lebkuchen, Weihnachtsmärkte, Kaminfeuer, Kuscheln.
Dinge, an die vielleicht jeder sofort bei diesem Wort denkt.
Vorhersehbar.
Alles wird etwas gemütlicher, kuscheliger und langsamer. Die Tage werden kürzer. Die Nächte länger. In dieser Zeit will jeder jemanden, der bei ihm ist. Der mit ihm kuschelt. Der mit ihm den ganzen Tag faul im Bett oder auf dem Sofa rumgammelt. Jemand an dem man sich wärmen kann, oder den man aufwärmen kann. Jemand, der einem Halt gibt.
Manche Menschen haben in dieser Zeit keinen solchen Menschen, wie auch ein guter Freund von mir. Was viele aber übersehen: Du hast Freunde, Familie, Bekannte, die bei dir sind und auch (teilweise) mit dir kuscheln. Oder ne Katze. Oder nen Hund. Oder von mir aus ein Chamäleon.
Du sagst: "Aber nicht jeder kann dieses Gefühl in mir auslösen. WUÄÄÄH."
Ich sag: Richtig.
Nicht sehr hilfreich, ich weiß, aber du hast viele andere Menschen, mit denen du die Weihnachtszeit sinnvoll verbringen kannst.
Und manche Gefühle kann eben nur Der oder Die eine auslösen. Aber Suchen bringt nichts, außer schlechte Laune und Verzweiflung. Solche Menschen fliegen einem in Situationen zu, in denen man es am wenigsten erwarten. Aber sie verändern das ganze Leben. Und die Sicht auf alles.
Eines der größten Geschenke, die so jemand mit sich bringt.
In dem Sinne: eine schöne und gemütliche Weihnachtszeit und
Good night, bitches :P
Dinge, an die vielleicht jeder sofort bei diesem Wort denkt.
Vorhersehbar.
Alles wird etwas gemütlicher, kuscheliger und langsamer. Die Tage werden kürzer. Die Nächte länger. In dieser Zeit will jeder jemanden, der bei ihm ist. Der mit ihm kuschelt. Der mit ihm den ganzen Tag faul im Bett oder auf dem Sofa rumgammelt. Jemand an dem man sich wärmen kann, oder den man aufwärmen kann. Jemand, der einem Halt gibt.
Manche Menschen haben in dieser Zeit keinen solchen Menschen, wie auch ein guter Freund von mir. Was viele aber übersehen: Du hast Freunde, Familie, Bekannte, die bei dir sind und auch (teilweise) mit dir kuscheln. Oder ne Katze. Oder nen Hund. Oder von mir aus ein Chamäleon.
Du sagst: "Aber nicht jeder kann dieses Gefühl in mir auslösen. WUÄÄÄH."
Ich sag: Richtig.
Nicht sehr hilfreich, ich weiß, aber du hast viele andere Menschen, mit denen du die Weihnachtszeit sinnvoll verbringen kannst.
Und manche Gefühle kann eben nur Der oder Die eine auslösen. Aber Suchen bringt nichts, außer schlechte Laune und Verzweiflung. Solche Menschen fliegen einem in Situationen zu, in denen man es am wenigsten erwarten. Aber sie verändern das ganze Leben. Und die Sicht auf alles.
Eines der größten Geschenke, die so jemand mit sich bringt.
In dem Sinne: eine schöne und gemütliche Weihnachtszeit und
Good night, bitches :P
Donnerstag, 29. November 2012
Schlafprobleme.
Viele kennen vielleicht das Lied "fix you" von coldplay?
Falls ja müssten ja einigen von euch folgende Zeile geläufig sein.
When you feel so tired, but you can't sleep...
JOAH. Auf jeden Fall. Schlafprobleme können viele verschiedene Ursachen haben. Gesundheitliche Probleme, Stress, schlechte Verdauung oder einfach persönliche Probleme. Wie z. B. Frust, wie es bei mir auch gerade der Fall ist. Frust in allen Lebenslagen. Man hat ja immer das Gefühl, dass, wenn etwas kommt, immer alles auf einmal kommt. So ist es meistens auch. Leider.
Was tun dagegen? Rauchen, masturbieren, sich betrinken, mehr rauchen. Das sind zumindest die
mir geläufigen Methoden. Von Medikamenten zum Schlafen halte ich persönlich ja eher nichts. Schlaf ist etwas natürliches und so sollte es auch bleiben. Meine Meinung. MITTEILUNGSBEDÜRFNIS!
Falls es trotz den eben von mir genannten "Hausmittelchen" nicht hilft, eventuell doch einmal den beschwerlichen und anstrengenden Weg zum Hausarzt wagen und um Rat fragen. Fragen kostet ja nichts. Die wahrscheinlich verschriebenen Medikamente hingegen mit Sicherheit schon. Mist.
Naja. Ich glaub das war so ziemlich der sinnloseste Post bis jetzt... Egal. Nicht mein Problem. IHR müsst es ja lesen!!! Haha.
Good night, bitches :P
Falls ja müssten ja einigen von euch folgende Zeile geläufig sein.
When you feel so tired, but you can't sleep...
JOAH. Auf jeden Fall. Schlafprobleme können viele verschiedene Ursachen haben. Gesundheitliche Probleme, Stress, schlechte Verdauung oder einfach persönliche Probleme. Wie z. B. Frust, wie es bei mir auch gerade der Fall ist. Frust in allen Lebenslagen. Man hat ja immer das Gefühl, dass, wenn etwas kommt, immer alles auf einmal kommt. So ist es meistens auch. Leider.
Was tun dagegen? Rauchen, masturbieren, sich betrinken, mehr rauchen. Das sind zumindest die
mir geläufigen Methoden. Von Medikamenten zum Schlafen halte ich persönlich ja eher nichts. Schlaf ist etwas natürliches und so sollte es auch bleiben. Meine Meinung. MITTEILUNGSBEDÜRFNIS!
Falls es trotz den eben von mir genannten "Hausmittelchen" nicht hilft, eventuell doch einmal den beschwerlichen und anstrengenden Weg zum Hausarzt wagen und um Rat fragen. Fragen kostet ja nichts. Die wahrscheinlich verschriebenen Medikamente hingegen mit Sicherheit schon. Mist.
Naja. Ich glaub das war so ziemlich der sinnloseste Post bis jetzt... Egal. Nicht mein Problem. IHR müsst es ja lesen!!! Haha.
Good night, bitches :P
Samstag, 17. November 2012
Denken.
Ich liege im Bett. Es ist so kalt, dass ich meinen Atem sehen kann. Das hat man davon, wenn man in ein unrenoviertes Haus von 1906 einzieht.
Eine Zigarette nach der anderen lässt ihr Leben in meinen Lungen bevor die Glut erlischt. Neben mir schläft eine meiner besten Freundinnen. Stress mit den Eltern. Kennt man ja. Und da ich so ein guter Freund bin, hab ich ihr natürlich angeboten bei mir zu schlafen... bla bla bla.
Zum eigentlichen Thema:
Denken.
Erster Gedanke: Warum denkt der Mensch?
Is ja logisch. Um Schlüsse zu ziehen.
Aber warum denkt der Mensch STÄNDIG? Warum kann der Kopf nicht einfach mal sein vorlautes und nerviges Mundwerk halten, wenn man ihn lieb darum bittet?
So kann ich jetzt nicht schlafen, weil mein Schädel jetzt eben denken will. Super.
In manchen Situationen wäre es einfach besser, nicht zu denken. Zu handeln. Wenn das mal so leicht wäre.
Es gibt so viele Dinge über die man nachdenkt. Wichtige und unwichtige. Bedeutende und unbedeutende. Dinge, die es wert sind, dass man über sie nachdenkt und die, die es eben nicht wert sind, man aber trotzdem darüber nachdenken "muss", weil es sich der Kopf eben in den Kopf gesetzt hat. (Wortspiel - HaHa.)
Denken. Nicht denken. Schlafen. Nicht schlafen. Rauchen. Jetzt.
Manchmal sehe ich das Denken als Last. Als etwas, wovon sich der Mensch lösen muss, um.... seinen Frieden zu finden? Mir fällt gerade kein besserer Ausdruck dafür ein.
Was ich damit sagen will: Es könnte oft so viel einfacher sein, wenn man einfach NICHT denkt. Aber das Leben ist nicht einfach. Wäre ja langweilig...
Das Leben ist eine Herausforderung, die immer neue Aufgaben zum Bewältigen bereitstellt. Und das Denken ist die Vorbereitung auf diese Aufgaben. Ob man sie nun bewältigt oder nicht, das ist wieder eine ganz andere Frage. Und Ansichtssache.
Meine Finger frieren ein. Der Atem, den ich immernoch sehen kann, scheint immer dichter zu werden. Zeit es für heute gut sein zu lassen.
Good night, bitches :P
Eine Zigarette nach der anderen lässt ihr Leben in meinen Lungen bevor die Glut erlischt. Neben mir schläft eine meiner besten Freundinnen. Stress mit den Eltern. Kennt man ja. Und da ich so ein guter Freund bin, hab ich ihr natürlich angeboten bei mir zu schlafen... bla bla bla.
Zum eigentlichen Thema:
Denken.
Erster Gedanke: Warum denkt der Mensch?
Is ja logisch. Um Schlüsse zu ziehen.
Aber warum denkt der Mensch STÄNDIG? Warum kann der Kopf nicht einfach mal sein vorlautes und nerviges Mundwerk halten, wenn man ihn lieb darum bittet?
So kann ich jetzt nicht schlafen, weil mein Schädel jetzt eben denken will. Super.
In manchen Situationen wäre es einfach besser, nicht zu denken. Zu handeln. Wenn das mal so leicht wäre.
Es gibt so viele Dinge über die man nachdenkt. Wichtige und unwichtige. Bedeutende und unbedeutende. Dinge, die es wert sind, dass man über sie nachdenkt und die, die es eben nicht wert sind, man aber trotzdem darüber nachdenken "muss", weil es sich der Kopf eben in den Kopf gesetzt hat. (Wortspiel - HaHa.)
Denken. Nicht denken. Schlafen. Nicht schlafen. Rauchen. Jetzt.
Manchmal sehe ich das Denken als Last. Als etwas, wovon sich der Mensch lösen muss, um.... seinen Frieden zu finden? Mir fällt gerade kein besserer Ausdruck dafür ein.
Was ich damit sagen will: Es könnte oft so viel einfacher sein, wenn man einfach NICHT denkt. Aber das Leben ist nicht einfach. Wäre ja langweilig...
Das Leben ist eine Herausforderung, die immer neue Aufgaben zum Bewältigen bereitstellt. Und das Denken ist die Vorbereitung auf diese Aufgaben. Ob man sie nun bewältigt oder nicht, das ist wieder eine ganz andere Frage. Und Ansichtssache.
Meine Finger frieren ein. Der Atem, den ich immernoch sehen kann, scheint immer dichter zu werden. Zeit es für heute gut sein zu lassen.
Good night, bitches :P
Dienstag, 13. November 2012
Der Sinn des Lebens.
Irgendwann musste ja auch dieses Thema kommen.
Jeder Mensch hat sich schon mindestes einmal in seinem Leben gefragt, was denn nun der Sinn des Lebens ist. Doch jeder kommt zu einem anderen Schluss, weil jeder Mensch anders ist, bzw. alle Menschen sich voneinander unterscheiden. Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, aber ich glaube, die intelligenteste Antwort hat mir bis jetzt tatsächlich Siri gebracht:
Der Sinn des Lebens ist, über genau solche Fragen nachzudenken.
Weise, Siri. Weise.
Fast so weise wie Einhorn-Prinzessin Amavel, mit so wunderschönen Zitaten wie "Oh... ein Penis."
Doch was ist denn nun der Sinn des Lebens? Ich würde ja gerne wie auf YouTube so eine Frage des Tages stellen, aber da das hier wahrscheinlich sowieso nicht wirklich viele Leute lesen, geschweige denn einen GooglePlus Account haben und dann nicht kommentieren können, lass ich's einfach.
Erspart mir viel Leserei und Zurück-Kommentiererei. Faulheit siegt .
Aber was ist denn jetzt der Sinn des Lebens ?
Vielleicht ist es, die große Liebe zu finden.
Da stellt sich die Frage, entsteht große Liebe aus großen, beziehungsweise lebensverändernden Situationen? Oder kann sie auch aus einfachen alltäglichen Situationen hervorgehen?
Nächste Frage, die niemand beantworten kann. Oder beantworten will. Blar.
Aber, WAS IST ES DENN JETZT??!!
Hm... Tzja. Finds raus!
Good night, bitches :P
Jeder Mensch hat sich schon mindestes einmal in seinem Leben gefragt, was denn nun der Sinn des Lebens ist. Doch jeder kommt zu einem anderen Schluss, weil jeder Mensch anders ist, bzw. alle Menschen sich voneinander unterscheiden. Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, aber ich glaube, die intelligenteste Antwort hat mir bis jetzt tatsächlich Siri gebracht:
Der Sinn des Lebens ist, über genau solche Fragen nachzudenken.
Weise, Siri. Weise.
Fast so weise wie Einhorn-Prinzessin Amavel, mit so wunderschönen Zitaten wie "Oh... ein Penis."
Doch was ist denn nun der Sinn des Lebens? Ich würde ja gerne wie auf YouTube so eine Frage des Tages stellen, aber da das hier wahrscheinlich sowieso nicht wirklich viele Leute lesen, geschweige denn einen GooglePlus Account haben und dann nicht kommentieren können, lass ich's einfach.
Erspart mir viel Leserei und Zurück-Kommentiererei. Faulheit siegt .
Aber was ist denn jetzt der Sinn des Lebens ?
Vielleicht ist es, die große Liebe zu finden.
Da stellt sich die Frage, entsteht große Liebe aus großen, beziehungsweise lebensverändernden Situationen? Oder kann sie auch aus einfachen alltäglichen Situationen hervorgehen?
Nächste Frage, die niemand beantworten kann. Oder beantworten will. Blar.
Aber, WAS IST ES DENN JETZT??!!
Hm... Tzja. Finds raus!
Good night, bitches :P
Donnerstag, 8. November 2012
Glücklichkeit.
Bin ich ein glücklicher Mensch?
Was macht einen Menschen glücklich?
Dinge? Materielle Sachen?
Oder doch das zwischenmenschliche, wie Menschen die einen lieben oder die Liebe selbst?
Aber was ist Liebe?
Nach Wikipedia:
Liebe (von mittelhochdeutsch liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.
Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder ein körperliches Begehren (geschlechtliche Liebe (Libido)). Auch wenn Letzteres oft eng mit Sexualität verbunden ist, muss sich nicht beides zwangsweise bedingen (vgl. platonische Liebe).
Ich hasse Definitionen...
Ist das wirklich Liebe oder ist das bei jedem Menschen anders? Kann man überhaupt sagen was Liebe ist? Oder findet man es heraus? Ist Liebe das Glücksgefühl, das man bei bestimmten Menschen verspürt? Oder ist es die Vorstellung nie wieder ohne diesen leben zu können?
Ich stelle mir Liebe als etwas Unförmiges vor. Wie Wasser.
Jeder Mensch ist ein Kanister in einer anderen Form. So sieht Liebe bei jedem anders aus, wenn er gefüllt ist, ist aber im Grunde das gleiche.
Aber wenn ich mich selbst frage, ob ich ein glücklicher Mensch bin... Nein.
Es gibt im Moment einiges was mich glücklich macht, ja. Doch als "glücklichen Menschen" würde ich mich definitiv nicht bezeichnen.
Eine Frage die zu wenig gestellt wird, obwohl sie sehr viel ausmachen kann.
Bist DU ein glücklicher Mensch?
Have a nice day, bitches :P
Was macht einen Menschen glücklich?
Dinge? Materielle Sachen?
Oder doch das zwischenmenschliche, wie Menschen die einen lieben oder die Liebe selbst?
Aber was ist Liebe?
Nach Wikipedia:
Liebe (von mittelhochdeutsch liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.
Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder ein körperliches Begehren (geschlechtliche Liebe (Libido)). Auch wenn Letzteres oft eng mit Sexualität verbunden ist, muss sich nicht beides zwangsweise bedingen (vgl. platonische Liebe).
Ich hasse Definitionen...
Ist das wirklich Liebe oder ist das bei jedem Menschen anders? Kann man überhaupt sagen was Liebe ist? Oder findet man es heraus? Ist Liebe das Glücksgefühl, das man bei bestimmten Menschen verspürt? Oder ist es die Vorstellung nie wieder ohne diesen leben zu können?
Ich stelle mir Liebe als etwas Unförmiges vor. Wie Wasser.
Jeder Mensch ist ein Kanister in einer anderen Form. So sieht Liebe bei jedem anders aus, wenn er gefüllt ist, ist aber im Grunde das gleiche.
Aber wenn ich mich selbst frage, ob ich ein glücklicher Mensch bin... Nein.
Es gibt im Moment einiges was mich glücklich macht, ja. Doch als "glücklichen Menschen" würde ich mich definitiv nicht bezeichnen.
Eine Frage die zu wenig gestellt wird, obwohl sie sehr viel ausmachen kann.
Bist DU ein glücklicher Mensch?
Have a nice day, bitches :P
Montag, 5. November 2012
Depression.
Die Depression ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Der Begriff leitet sich von lateinisch deprimere ‚niederdrücken‘ ab. In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen (ICD 10) lautet die Krankheitsbezeichnung depressive Episode oder rezidivierende (wiederkehrende) depressive Störung. Die Diagnose wird nach Symptomen und Verlauf gestellt. Zur Behandlung depressiver Störungen werden nach Aufklärung über die Ursachen und den Verlauf der Erkrankung Antidepressiva eingesetzt, aber auch reine Psychotherapie ohne Medikation, wie beispielsweise tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren. Obgleich im alltäglichen Sprachgebrauch der Begriff depressiv häufig Verwendung findet, handelt es sich bei der Depression im eigentlichen Sinne um eine sehr ernste Erkrankung.
So das war mal die Definition unseres heiß geliebten und wohl bekannten Wikipedia.
Ja ich weiß es ist ein sehr schwieriges Thema, das ich hier anspreche.
Aber Depression ist ein kleines mieses Arschloch und eine abartige Erfindung des menschlichen Körpers. Warum macht der Körper so etwas? Genauso wie Krebs... Es gibt Stoffe die krebserregend sind, ja. Aber der KÖRPER bekommt Krebs, nicht die Stoffe. Wieso erfindet die Welt bzw. irgendwelche behinderten Genforscher Krankheiten, die man entweder nicht selbst heilen kann und einen Arzt braucht, oder gar von einigen zurückgebliebenen Menschen nicht ernst genommen werden? Es gibt sogar Menschen, die deswegen gemobbt werden?! In was für einer abartig kranken Welt leben wir eigentlich?
Und was ist unser Körper für ein mieser Drecksack?
Vor ein paar Jahrzehnten gab es so etwas wie Depression, Borderline oder Bulimie garnicht. Zu der zeit sind Leute an einer Grippe oder Lungenentzündung gestorben. Aber die Medizin wurde besser und diese Krankheiten konnten behandelt und geheilt werden. Doch da dachte sich unser lieber Körper: "SHIT!! Dann hab ich ja garnichts mehr, womit ich mein Menschlein quälen kann... KACKE! Hm... Naja... Dann produzieren wir eben mal schnell andere, kompliziertere Krankheiten, die man schwer behandeln kann oder therapieren muss, weils ja nichts körperliches sonder etwas psychisches ist. Hehehe FICK DICH, Medizin!!"
DAS ja auch nett.
Lasst euch von sowas nicht runterziehen... Und falls doch, dann nehmt Hilfe an wenn sie euch geboten wird!
Have a nice evening, bitches :P
So das war mal die Definition unseres heiß geliebten und wohl bekannten Wikipedia.
Ja ich weiß es ist ein sehr schwieriges Thema, das ich hier anspreche.
Aber Depression ist ein kleines mieses Arschloch und eine abartige Erfindung des menschlichen Körpers. Warum macht der Körper so etwas? Genauso wie Krebs... Es gibt Stoffe die krebserregend sind, ja. Aber der KÖRPER bekommt Krebs, nicht die Stoffe. Wieso erfindet die Welt bzw. irgendwelche behinderten Genforscher Krankheiten, die man entweder nicht selbst heilen kann und einen Arzt braucht, oder gar von einigen zurückgebliebenen Menschen nicht ernst genommen werden? Es gibt sogar Menschen, die deswegen gemobbt werden?! In was für einer abartig kranken Welt leben wir eigentlich?
Und was ist unser Körper für ein mieser Drecksack?
Vor ein paar Jahrzehnten gab es so etwas wie Depression, Borderline oder Bulimie garnicht. Zu der zeit sind Leute an einer Grippe oder Lungenentzündung gestorben. Aber die Medizin wurde besser und diese Krankheiten konnten behandelt und geheilt werden. Doch da dachte sich unser lieber Körper: "SHIT!! Dann hab ich ja garnichts mehr, womit ich mein Menschlein quälen kann... KACKE! Hm... Naja... Dann produzieren wir eben mal schnell andere, kompliziertere Krankheiten, die man schwer behandeln kann oder therapieren muss, weils ja nichts körperliches sonder etwas psychisches ist. Hehehe FICK DICH, Medizin!!"
DAS ja auch nett.
Lasst euch von sowas nicht runterziehen... Und falls doch, dann nehmt Hilfe an wenn sie euch geboten wird!
Have a nice evening, bitches :P
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